Die Gründung:
Die Guggenmusik Reiat-Geister wurde, wie der Name schon sagt, in Thayngen im Reiat gegründet und wurde von den Ramsenern und Thayngern geführt. 1983 kurz nach den Sommerferien stand in der Schaffhauser Zeitung ein Inserat über ein «Gugge», dieses Inserat las der Gründer der Guggemusik Reiat-Geister und dachte sich «Wäre doch eine gute Idee auch so eine Gruppe zu gründen.»
Er traf sich kurze Zeit später mit Freunden in der Kreuzstrasse Thayngen. Sie sassen zusammen und überlegten sich einen Namen, sie meinten es wäre doch eine gute Idee die Gugge Weier-Geister zu nennen, weil es in der Nähe einen Weier gab, Franz Hauswirt der Gründer und damalige Guggenchef fand dieser Name nicht so passend und kam auf die Idee Reiat-Geister.
Die Anfänge:
Am Anfang standen rund zwölf motivierte Reiat-Geister – voller Elan, aber musikalisch noch ganz am Anfang. Gespielt wurde einstimmig, ohne Begleitung und ohne Echo. Wenn der Guggenchef aufhörte, war Stille.
Dann kam ein erfahrener Musiker dazu – der erste, der richtig spielen konnte und uns zeigte, wie man’s macht. Nach und nach kamen Freunde und Verwandte dazu, und aus zwölf wurden siebzehn Mitglieder.
Mit der Zeit wurden wir bekannter – auch in Ramsen. Bald traten dortige Musiker bei, und plötzlich wurde unsere Musik vielfältiger: mit Melodie, Begleitung und Rhythmus. So entstand der unverkennbare Reiat-Geister-Sound. 🎶
Der Weg nach Ramsen:
Pirmin Sätteli Mitglied seit 1986 zusammen mit Franz Hauswirt Gründer der Guggenmusik Reiat-Geister. Die «Gugge» musste sich in Thayngen in der Gemeinde einschreiben, bekam jedoch keine Hilfe von ihnen. Sie bekamen kein Probelokal zur Verfügung gestellt, deswegen probten sie in einer Scheune. Sie probten aber nur 4 Mal in der Scheune, weil es dort sehr staubig war. Sie durften danach in den Schwingkeller in Thayngen proben, der sich unter der Schule befindet. Aber nach 4 Jahren wurden sie auch dort herausgeschmissen. So ging die «Gugge» nach Altdorf, wo sie im Schützenhaus proben durften. Irgendwann ging es nicht mehr auf, der Schützenverein und die «Gugge» kamen sich mit den Probetagen in die Quere. Also beschloss die «Gugge» nach Ramsen zu gehen. In Ramsen mussten sie sich erneut auf der Gemeinde einschreiben lassen und so durften sie in die Aula Proben, was heute noch so ist.